Chronik

23. Januar 2015 — Gründung der KWG in Koblenz

An der Universität Koblenz unterschreiben 111 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Satzung und gründeten damit den Verein, der die „Kulturwissenschaftliche Gesellschaft“ tragen wird. Erste Vorsitzende der Gesellschaft wird Prof.in Gabriele Dürbeck (Universität Vechta), die Leitung der Geschäftsstelle übernimmt Prof. Michael Klemm (Universität Koblenz). Den programmatischen Festvortrag im Anschluss an die Gründungsversammlung hielt der Berliner Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Böhme, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft.

01. April 2015 — KWG on-line

Die Geschäftsstelle nimmt ihre Arbeit auf: Die KWG ist nun im Internet zu erreichen, ebenso über Facebook und Twitter.

15. Mai 2015 — Kulturwissenschaftliche Gesellschaft e.V.

Die KWG wird mit Wirkung vom 15. Mai 2015 beim Amtsgericht Koblenz als eingetragener Verein im Vereinsregister geführt und in der Folge auch als „gemeinnützig“ anerkannt.

03. Juli 2015 — Vereinskonto

Die nächste Hürde ist genommen: nun verfügt die KWG auch über ein Vereinskonto bei der Volksbank Koblenz.

12.–14. November 2015 — Erste Jahrestagung in Lüneburg: „Ansichten einer künftigen Kulturwissenschaft“

Die erste Jahrestagung der KWG findet vom 12. bis 14. November 2015 an der Leuphana Universität statt. Die Jahrestagung steht unter dem Titel „Ansichten einer künftigen Kulturwissenschaft“ und wird federführend organisiert von Prof. Ulf Wuggenig: Dabei kamen 230 Teilnehmer:innen und bereits 10 der neu gegründeten KWG-Sektionen in Lüneburg zusammen! Darüber hinaus setzten Keynotes von Prof.in Sigrid Weigel (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin), Prof. Andreas Reckwitz, Prof.in Heidrun Friese (TU Chemnitz) und Prof.in Orit Halpern (Concordia University Montréal) Akzente durch ihre hohe Aktualität.

19. Juli 2016 – Kulturwissenschaftliche Zeitschrift

Die Mitgliederversammlung in Lüneburg hat die Einrichtung der „Kulturwissenschaftlichen Zeitschrift“ beschlossen, die ab 2016 im international renommierten de Gruyter-Verlag erscheint: Die Gründungsausgabe unter dem Titel „Neue Horizonte der Kulturwissenschaft/en“ wird durch einen Beitrag von Hartmut Böhme eröffnet; daran anschließend diskutieren Andreas Ackermann, Aleida Assmann, Doris Bachmann-Medick, Susanne Leeb, Stephan Moebius, Ansgar Nünning, Ruth Sonderegger und Jakob Tanner den programmatischen Vorschlag Böhmes zur Ausrichtung der Kulturwissenschaft/en und ergänzen diesen um alternative Perspektiven.

06.–08. Oktober 2016 — Zweite Jahrestagung in Vechta: „Migration und Europa in kulturwissenschaftlicher Perspektive“

In rund 100 Vorträgen in 19 Panels sowie in zahlreichen KWG-Sektionen wird das Rahmenthema intensiv aus verschiedensten Blickwinkeln diskutiert. Darüber hinaus findet an der Universität Vechta eine Abendlesung, eine Podiumsdiskussion und ein Nachwuchspanel zur Berufspraxis von Kulturwissenschaftler:innen statt. Federführend organisiert wird die zweite Jahrestagung von Prof.in Gabriele Dürbeck.

08. Oktober 2016 — Wissenschaftlicher Beirat der KWG

Bei der Mitgliederversammlung in Vechta wurde der erste Wissenschaftliche Beirat gewählt: Die international renommierten Kulturwissenschaftler:innen sollen die KWG künftig in ihrer Entwicklung begleiten und beraten.

31. August 2017 — Erste studentische KWG-Tagung in Hildesheim

Organisiert von Studierenden aus Hildesheim, Koblenz und Lüneburg findet an der Stiftung Universität Hildesheim die erste studentische KWG-Tagung zum Thema „Wie lässt sich der Körper denken? // Wissenschaftlich – Künstlerisch – Performativ“ statt.

16. bis 18. November 2017 — Dritte Jahrestagung in Gent: „Bewegende Körper / Bodies in Motion“

Bei der inzwischen dritten KWG-Jahrestagung diskutieren etwa 80 Vortragende in 24 Panels und 12 Sektionen, in Forschungsnetzwerken und Praxispräsentationen im belgischen Gent über das weite und immer aktuell bleibende Verhältnis von Kultur/en und Körper/lichkeiten: Die Konferenz beschäftigt sich mit Körperpraktiken ebenso wie mit performativen Aspekten oder der Prozesshaftigkeit des Köpers als veränderliches und veränderbares Objekt. Federführend organisiert wird die Jahrestagung von Prof. Andreas Niehaus.

18. November 2017 — Neuwahl des KWG-Vorstands

Bei der Mitgliederversammlung in Vechta wurde die Vorsitzende, Prof.in Gabriele Dürbeck (Universität Vechta), für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Ebenso bleibt die Geschäftsstelle in der Verantwortung von Prof. Michael Klemm (Universität Koblenz).

11.–13. Oktober 2018 — Vierte Jahrestagung in Hildesheim: „Ästhetische Praxis und kulturwissenschaftliche Forschung“

An der Stiftung Universität Hildesheim findet die vierte Jahrestagung der KWG statt, federführend organisiert von Prof. Stefan Krankenhagen: Neben 15 Panels und vier Workshops sowie Keynotes von Beatrice von Bismarck (Leipzig) und Dieter Mersch (Zürich) findet auf dem Burghof der Domäne eine Lichtinstallation von Kurt Laurenz Theinert statt.

13. Oktober 2018 — Erster KWG-Dissertationspreis

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der erste KWG-Dissertationspreis vergeben: Die interdisziplinäre Jury zeichnete dabei Yashar Mohagheghi für seine an der Universität Bielefeld eingereichte Arbeit „Fest und Zeitenwende. Hölderlin und die Feste der Französischen Revolution“ aus.

23.–25. September 2019 — Sektionentagung in Koblenz

An der Universität Koblenz stehen die Sektionen der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft im Mittelpunkt: Bei ihrer ersten ‚eigenen‘ Tagung kommen Teilnehmende in insgesamt zehn der KWG-Sektionen zusammen, federführend organisiert von Prof. Michael Klemm.

25. September 2019 — Neuer KWG-Vorstand

Wechsel an der Spitze der KWG: Neue Vorsitzende wird Prof.in Hildegard Kernmayer (Universität Graz), und auch die Geschäftsstelle zieht von Koblenz nach Saarbrücken: Jun.-Prof. Jonas Nesselhauf (Universität des Saarlandes) wird neuer Schatzmeister.

8.–10. Oktober 2020 — Fünfte Jahrestagung in Frankfurt/Oder: „B/Ordering Cultures: Alltag, Politik, Ästhetik“

Die fünfte Jahrestagung der KWG steht ganz im Zeichen der „Corona“-Pandemie und findet dementsprechend hybrid statt: In Präsenz an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder sowie als digitaler Stream. In 35 Panels, drei Keynotes, einer Podiumsdiskussion, einer studentischen Poster-Ausstellung sowie mit einem reichhaltigen künstlerischen Rahmenprogramm diskutierten die Teilnehmenden über die Wechselbeziehungen zwischen sozio-symbolischen, ästhetisch-materiellen und politisch-territorialen Vorstellungen von Grenzen und Ordnungen sowie Mikro- und Makroperspektiven auf diese (Grenz-)Phänomene.

10. Oktober 2020 — Zweiter KWG-Dissertationspreis

Im Rahmen der Mitgliederversammlung in Frankfurt/Oder wurde der zweite KWG-Dissertationspreis vergeben: Die interdisziplinäre Jury zeichnete dabei Agatha Frischmuth für ihre an der FU Berlin eingereichten Arbeit „Nichtstun als Praxis. Literarische Darstellungen von Untätigkeit als Verfahren politischer Reflexion im 20. und 21. Jahrhundert“ aus, die als erster Band der neugegründeten KWG-Schriftenreihe erscheinen wird.

2021 — Veränderungen im Lockdown

Auch wenn die KWG-Jahrestagung in Graz von 2021 auf das Frühjahr 2022 verschoben werden musste: In der KWG tut sich auch im „Lockdown“ einiges. Die Hildesheimer Designerin Flora Karger (www.florakarger.com) gestaltet der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft ein frisches Logo. Darüber hinaus wird kräftig an einer neuen Website und einem Mitgliederverzeichnis gearbeitet, die bei der Mitgliederversammlung in Graz vorgestellt werden sollen. Die „Kulturwissenschaftliche Zeitschrift“ zieht zum Hamburger Meiner-Verlag um, und die KWG bekommt eine eigene Schriftenreihe im Bielefelder Transcript-Verlag.

25.–28. Mai 2022 — Siebente Jahrestagung in Graz: „Posthumanismus. Transhumanismus. Jenseits des Menschen?“

Gut zwei Dutzend Panels beschäftigten sich bei der Jahrestagung an der Karl-Franzens-Universität Graz mit den epistemologischen, ethischen, gesellschaftspolitischen, ästhetischen oder literarisch-künstlerischen Aspekten von Posthumanismus und Transhumanismus, und auch zahlreiche KWG-Sektionen beteiligten sich mit Workshops und Treffen. Federführend organisiert wurde die Konferenz von Prof.in Hildegard Kernmayer.